„Auf der Suche nach Heilung“ – Sophias Buch

 

Sophia und mich verbindet, grob betrachtet, eine große Gemeinsamkeit: Wir beide haben die Diagnose Multiple Sklerose (MS) bekommen.

Über das Buch

Ihre Erfahrung, ihren Weg hin zur Diagnose und ihren Weg, den sie seitdem einschlug, hat sie in ihrem Buch niedergeschrieben:

„Auf der Suche nach Heilung“

In einer ihr eigenen Wort- und Bildsprache. Sympathisch, aber direkt. Positiv, aber auch mit Seitenhieben. Die Dinge direkt benennend, aber nie belehrend.

Buchcover "Auf der Suche nach Heilung" v. Sophia Kröhner

Buchcover „Auf der Suche nach Heilung“ – klicken und bestellen

Sophia spannt einen Bogen, beginnend mit ihrer eigenen (Krankheits-)Biografie über sehr persönliche Erfahrungen zum Leben im Spannungsverhältnis „Diagnose – Umfeld – Informationen“, über ihren Weg von schulmedizinischen zu alternativen Behandlungen hin zu einer der Heilung förderlichen Ernährungsweise. Auch beschreibt sie, wie wichtig für sie das Zurückfinden in eine zuversichtliche, das Leben bejahende Einstellung sich selbst gegenüber war und ist. Mit diesen Selbsterfahrungen, die sie an den/die Leser*in weitergibt, beschließt sie ihr Buch.

Die Grundstimmung entlang der 90 Seiten Lesestoff ist durchweg positiv. Gerade aus ihren weniger guten, teilweise verwirrenden und schmerzhaften Erlebnissen geht sie stets gestärkt und mit Lebensmut hervor.

Aus dem Buch

Nachfolgend ein Auszug aus Sophias Buch „Auf der Suche nach Heilung“ (mit freundlicher Genehmigung von Sophia):

[…] Am Anfang ist eigentlich immer das Licht, doch nicht bei mir. Bei mir ist der Beginn die Dunkelheit. Ich wachte auf und hatte einen dunklen Schleier vor meinem rechten Auge. Es fühlte sich an, als würde man durch eine Mullbinde schauen, die ganz dicht vor das Auge gehalten wird […]

Das macht echt Angst! Da wacht man auf und auf einmal ist die Welt nicht mehr so bunt, wie man es gewohnt ist. Allein die Farbe rot ist auf einmal nur noch ein sehr dunkles bordeaux, in Richtung braun gehend. Das ist gruselig! Da ist man gerade so 30 Jahre alt und auf einmal ändert sich dein Gesehenes und die Welt verändert sich mit […]

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Über meine Leseerfahrung

Sophia schreibt so, wie ich sie in dem im Buch erwähnten Yoga-Kurs kennen lernen durfte. Direkt und frei. Das ist ihre Stärke und so auch die ihres Buches:

Sophia unterschlägt nichts. Sie redet nichts schön. Sie übertreibt aber auch nichts. Die Emotionen, die sie in den niedergeschriebenen Situationen erlebte, sind stark und schwingen auch bei mir nach…

Sophia gelingt es, ihr Leben als lebens- und verteidigenswert zu erkennen. Und damit auch mir als Leserin zu zeigen, dass auch mein eigenes, stinknormales Leben jeder Mühe wert ist.

Sophia schreibt thematisch umfänglich. Besonders über ihren ernährungs- und alternativ-medizinischen Ansatz im Umgang mit der MS.

Jedoch vermisse ich in den entsprechenden Kapiteln den tieferen Blick in die gesundheitlichen Zusammenhänge. Ich unterstelle Sophia jetzt einfach mal, dass sie mit diesen Cliffhangern sich die Optionen einer sich fortschreibenden Wissensreihe offen halten möchte. Ich würde mich auf jeden Fall darüber freuen!

Über meine (Selbst-)Erkenntnis

Nun habe ich schon etliche Erfahrungsberichte zur MS gelesen. Und doch ist jeder auf seine besondere (Erzähl-)Weise einzigartig. Und jeder bringt Erkenntnis…

So auch Sophias Buch.

Erkenntnis #1

Es ist ein lesenswertes Buch!

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Erkenntnis #2

Ich bin entweder eine zu früh Geborene oder eine zu spät Startende – wie man will.

Manchmal wünschte ich, dass „zu meiner Zeit“ 2001 das Bewusstsein für die Möglichkeiten des Web 2.0, aber auch die heutige Informationsdichte und -verfügbarkeit mein Leben bereits damals bereichert hätten. Aber lamentieren ist müßig, und… für einen Neubeginn ist es nie zu spät!

Erkenntnis #3

Auch ich bin gesegnet. Mit einem Menschen, der an meiner Seite bleiben und leben will.

Erkenntnis #4

Die Gemeinsamkeit MS verschwimmt bei näherem Betrachten. Denn wir beide unterscheiden uns bspw. in Biografie und Temperament. Und in dem Weg, den wir beide mit und aus dieser Krankheit gehen.

Was uns aber wieder eint?

DASS wir diesen, unseren Weg GEHEN.

4 Kommentare

  • Liebe Marit,
    ich platze vor Stolz bald, wenn ich deine Rezension lese. So viel Lob und positive Kritik hab ich aber gar nicht verdient, ich hab ja nur aufgeschrieben, was ich für mich als richtig erachtet und getan habe.
    Ich bin sehr glücklich, dass es bei dir so gut ankommt und du es so gut findest.
    Natürlich brüte ich schon über den nächsten Büchern und Buchideen. Aber eins nach dem anderen. 😉 Jetzt muss ich erstmal schauen, wie die restliche Resonanz auf mein Buch ist und dann gehts weiter! 🙂
    *ichdrückdichganzlieb*
    Herzliche Grüße
    Sophia

    • Liebe Sophia,
      ich denke schon, dass du Lob verdienst! Für Mut und Durchhaltevermögen. Wenn du schreibst, du hast „ja nur“ aufgeschrieben was dich bewegt, dann ist DAS genau das Richtige und total wichtig. Es sind nicht die großen, ausgeklügelten Theorien, die weiterhelfen. Sondern viel eher die Erfahrungen der anderen, an denen man sich spiegeln kann. Scheinbare Selbstverständlichkeiten sind für andere Menschen vielleicht gerade DIE Augenöffner. Und für mich ist es immer gut und eine Bestätigung, wenn ich mein Wissen auch im Wissen und Leben anderer Menschen wiederfinde. *Drücker* zurück! Marit

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