Ausblick 2017 – die nächsten Schritte zu einem „In mir Zuhause“

Letzte Woche der Blick zurück. Nun der Ausblick 2017.

Weil auch jetzt die Zeit, die Energie dafür da ist.

Ich frage mich heute, wie mein kommendes Jahr sein wird.

Auch heute weiß ich, dass es gute und schlechte, langweilige und spannende Tage, Zeiten von Stillstand oder voller Bewegung geben wird.

Auch schaue ich mir wieder acht meiner Lebensbereiche an.

Was habe ich vor? Was wünsche ich mir?

Meine Familie, Freunde

Ich wünsche mir, dass ich weiterhin in einer Familie leben kann, die für mich da ist, wenn ich es brauche. gleichzeitig weiß ich auch, dass ich darauf nicht ausruhen sollte. Der Grat zwischen Unterstützung und Bevormundung/Ausnutzen ist schmal. Ich will mich also darin üben, Balance zu halten.

Ich wünsche mir, einen Zugang zu meiner Schwester zu finden. Der Pfad liegt im Nebel, aber er ist da…

Ich wünsche mir auch, dass ich es schaffen möge, mich mehr um meine Freunde aus der realen Welt zu kümmern. Das ist im vergangenen Jahr nicht geglückt. Social Media ist nett, zählt aber nicht.

Ich will auf jeden Fall Gregor und Christine in Weißwasser besuchen! Ich will Karl den Großen kennenlernen! Ich will dabei sein, wenn Erwin Tore schießt, wenn Leni die Welt erklärt.

Meine Liebe

Ich habe nicht vor, mir einen anderen Menschen als den Micha zu suchen. Ich will eher nach echten Lösungen suchen, um die lange Zeit funktionierende und ausreichende Fernbeziehung in eine geregelte Nahbeziehung zu überführen.

Ich weiß, dass er auch im nächsten Jahr zu mir sagen wird: „Marit, du bist das beste, das mir passieren konnte.“ Und das wird mich glücklich machen. Ich weiß auch, dass er im nächsten Jahr viel für mich riskieren wird, denn er wird seine Komfortzone verlassen…

Meine Gesundheit

Micha und ich haben soweit alles in Sack und Tüten, um Ende Januar nach Indien zu reisen, damit ich mich nochmals behandeln lasse von meinem indischen Doktor. Ich werde meine Unsicherheiten außen vor lassen und mich nochmal ganz unbefangen dem Ayurveda hingeben. Zu verlieren habe ich nicht viel. Zu erbitten eine ganze Menge.

Ich will im kommenden Jahr einen Schritt aus meiner so unsäglichen Vikriti (das ist der ungesunde, nicht balancierte Zustand der drei Lebensenergien im Ayurveda) heraus treten, hin zu dem, was der Ayurveda unter vollkommener Gesundheit versteht. Denn im letzten Vierteljahr ist mir bewusst geworden, wie weit weg ich von meinem Gleichgewicht, meiner Gesundheit bin.

Auch wünsche ich mir, im kommenden Jahr nochmal ein Achtsamkeits-Wochenende von breathworks zu besuchen.

Ich möchte will im kommenden Jahr auch weiter lernen, mit dem derzeitigen Umstand meines unperfekten Laufens Frieden zu schließen um daraus die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Ich will an Gewicht zulegen und aus der Untergewichtigkeit heraus.

Ich möchte will mich nach meinem Aufenthalt in Indien verstärkt dem Vitamin D als Hochdosistherapie nach Dr. Coimbra zuwenden. Ich spekuliere darauf, dass bis dahin mehr ausgebildete Ärzte in Deutschland erreichbar sein werden. Ich verspreche mir von dieser Therapie eine Wirkung hinsichtlich Herd-Verkleinerung und Verringerung der Entzündungsaktivität.

Ich möchte will mir eine Reittherapie suchen. Ich habe bisher einmal auf einem Therapiepferd gesessen und die neuen Verknüpfungen im Gehirn beinahe körperlich gefühlt. Ich will mehr davon.

Erst, wenn du etwas verloren hast, erkennst du dessen Wert, so sagt man.

Dies wird auch im nächsten Jahr in Sachen Gesundheit und in vielerlei Hinsicht gelten. Ich will mir dem Wert dessen, was es zu erhalten und auch zurück zu holen gilt, bewusst sein!

Mein persönliches Wachstum

Ich will mich im kommenden Jahr mit dem Thema meines „inneren Kindes“ auseinander setzen und habe vom Weihnachtsmann -Überraschung!- das passende Buch bekommen: Stefanie Stahl: Das Kind in dir muss Heimat finden (ISBN-10: 3424631078).

Ich will auch lernen, Tagebuch zu schreiben.

Ich will ebenso nach meiner Indienreise meine Sitzungen mit meiner ayurvedisch-psychologischen Beraterin wieder aufnehmen. Ihr Ansatz, den Körper zu befragen, welches Thema er angesprochen und auch aufgelöst sehen will, gefällt mir und hat mich in den nun schon 2 Jahren, in denen ich diesem Ansatz folge, sehr weit gebracht.

Ich weiß auch, ich werde weiter durch meinen Blog wachsen. Nun, wo ich anfange, immer mehr vertiefendes Wissen zum Ayurveda zu sammeln, wird sich mein Blog vielleicht auch thematisch verschieben. Es wird sich ergeben…

Meine Spiritualität

Sie hängt, so wird mir klar, stark mit meinen Lebensbereichen Gesundheit und Wachstum zusammen. Sicher auch mit noch mehr, wenn nicht vielleicht mit allen acht.

Was ich im kommenden Jahr will: Mir bewusst sein, wie und warum ich so reagiere, wie ich es tue. Und vor die Reaktion die Reflexion setzen. Das würde einige Situationen entschärfen und mich näher zu dem bringen, was ich mein „In mir Zuhause“ nenne.

Meine Arbeit, Berufung, Karriere

Ich werde das kommenden Jahr ohne reguläre Arbeit beginnen. Mein Minjob bei einem der Universität Leipzig nahen Verein endet am 31.12.2016. Bis dahin habe ich an seiner eigenen Liquidation mitgewirkt, die im kommenden Jahr bekannt gegeben wird.

Ich frage mich, ob ich wieder in Arbeit komme. Kommen werde. Und kommen will. Wie ich im letzten Beitrag geschrieben habe, will ich „nicht VOR meiner Mutter in Rente gehen, das kratzt sehr an meinem Selbstwert“. Nun beginnt ab 01. April ihre Altersteilzeit und ich denke, ich werde am 02. April meinen Antrag auf (Teil-)Erwerbsminderungsrente einreichen. Kein Witz, so ähnlich ist mein Plan.

Ich weiß, dass ich es nur machen kann wie Baron Münchhausen. Der zog sich auch an seinem eigenen Kragen aus dem Dreck.

ich will also im kommenden Jahr meine Arbeit so gestalten: mein Fernstudium vorantreiben, meine Vikriti reduzieren, Bloggen, Körpertherapien, einen Halbtagsjob suchen.

In dieser Reihenfolge. Macht eine 40-Stunden-Woche. Unbezahlt.

Meine Freizeit, Hobby, Erholung

Ich habe gejammert, dass ich in 2016 „keinen wirklichen Wegfahr-Urlaub gemacht“ habe. Ich starte mit Micha Ende Januar zu 6 Wochen Indien, das wird vieles ausgleichen. Allein die Sonne, die Wärme.

Und ich stelle fest, dass ich bis jetzt für 2017 noch keine Kultur-Highlights geplant habe.. *shame on me*

Vielleicht traue ich mich im kommenden Jahr zu mehr Unternehmungen und kleineren Abenteuern. Vielleicht, so geht es mir schon länger durch den Kopf, sollte ich mir dafür einen Miet-Rolli zulegen. Um auch was zu sehen von meiner Umwelt, nicht nur den staubigen Boden.

Ich wünsche mir von mir selbst, Körperübungen für mich selbst als einen wichtigen Teil der Erholung, ja als Hobby wertzuschätzen.

Meine Finanzen

Ich darf als arbeitsloser, von staatlicher Unterstützung lebender Mensch keinen wirklichen Finanzpuffer besitzen. Auch 2017 nicht.

Aber vielleicht… vielleicht klappt es 2017 mit einem Gewinn bei der Aktion Mensch. Vielleicht erhalte ich auch ein Bedingungsloses Grundeinkommen zugelost.

Vielleicht erobere ich die Welt… Auf die eine oder andere Weise.

Mein Wohlstand – Summe von allem

Im letzten Beitrag habe ich so großspurig sinniert:

„Ich glaube, ich habe „wohl Stand“. Wohlstand. Wohlstand kann also bedeuten, wohl zu wissen, wo man steht. Um bereit zu sein für den nächsten Schritt.

Nun habe ich oben in den acht Lebensbereichen die ersten Schritte benannt, die ich gehen will.

Und sobald dieser Beitrag online ist, beginnt -so stelle ich gerade fest- die Challenge:

  • Was und wie viel werde ich umsetzen können, wollen?
  • Wo stoße ich auf Hindernisse, Widerstände? Im Außen wie im Innen?
  • Wie weit nähere ich mich meiner Idee des „In mir Zuhause“ weiter an?

Ach das Leben kann so spannend sein…

Und nebenbei gefragt? Welchen Abenteuern willst Du Dich im kommenden Jahr stellen?

Bildquellen

  • 036_BlogImage-wide: Marit Mueller

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